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Gib Erkältung keine Chance!

Vorbeugen ist besser als behandeln. Das kann jeder bestätigen, der schon mal für mehrere Tage durch unangenehme Symptome einer banalen Erkältung außer Gefecht gesetzt wurde. Grippeähnliche Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen gehen Hand in Hand mit einer Erkältung. Täglich werden wir einer Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt und in den meisten Fällen kommen wir glimpflich davon. Aber in dem Moment, wo die krankmachenden Bazillen unseren Organismus im geschwächten Zustand antreffen, kann es zu einer Erkrankung kommen. Unser Immunsystem ist im Optimalfall ständig auf der Suche nach pathogenen Eindringlingen, um sie unschädlich zu machen und zu vernichten. Ist es aber geschwächt oder ist die Zahl der Keime enorm groß, so kann es die Krankheit nicht mehr verhindern. Deshalb ist es außerordentlich wichtig die natürlichen Abwehrmechanismen unseres Körpers zu stärken.

Hier einige Tipps zur Stärkung des Immunsystems:

Duschstrahl Abhärtung durch Wechselduschen   
Bei Abhärtung des Körpers kommt dem kalten Wasser besondere Bedeutung zu. Wichtige Regel bei Wechselduschen - der Körper darf vor dem Duschen nicht kalt sein. Eine kalte Dusche muss zügig gehen. Man soll nicht minutenlang unter kaltem Wasser stehen. Man beginnt mit einer warmen Dusche, ca. 2-3 Min., dann wird für ca. 10 Sekunden auf kalt gestellt.
Dabei mit kreisenden Bewegungen immer aufsteigend von Peripherie in Richtung Herz duschen:

  • 1. vom linken Fuß aufwärts zur Hüfte
  • 2. vom rechten Fuß aufwärts
  • 3. von der linken Hand aufwärts zur Schulter
  • 4. von der rechten Hand aufwärts
  • 5. dann ganz kurz den Rücken und die Brustgegend kalt abduschen und sofort auf warm stellen.
    Wie schon oben gesagt, braucht man für diesen Vorgang insgesamt 10 Sekunden. Diesen warm-kalt Wechsel 3-4 Mal wiederholen, mit kalt beenden.

    Nach einigen Tagen, wenn der Körper sich daran gewöhnt hat und, darf die Dauer allmählich gering erhöht werden. Übertreiben Sie nicht, ihr Körper sagt Ihnen, wie lange es ihm gut tut. Ebenso danach muss man wieder ins Warme. Am besten ist es, wenn man nach einer kalten Dusche mit warmen Socken einige Zeit unter einer warmen Decke bleibt, der Körper muss sich schnell wieder erwärmen.

    Achten Sie darauf, dass

  • das Badezimmer wohltemperiert ist
  • keine Zugluft entsteht
  • die Fenster geschlossen sind

    Kalt- und Wechselduschen regen die Herz- und Kreislauftätigkeit an, verbessern die Durchblutung der Haut, stärken das Immunsystem.

    Frische Luft      
    Spaziergänge an der frischen Luft stärken ebenfalls unser Immunsystem. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, welches Wetter es draußen ist, sondern ob man passend dazu angezogen ist. Wichtig bei Frost  -  auch wenn die Nasenspitze friert, die Füße müssen es immer warm haben. Sind die Füße doch kalt geworden, zu Hause einen warmen - nicht heißen! - Fußbad nehmen, Wasserglaszur Verstärkung der Wirkung Kalmuswurzel-Badansatz  oder Senfpulver ins Wasser geben.

    Wasser-Treten  
    Man spaziert im kalten Wasser, das bis über die Waden reicht. Dabei steht immer nur ein Bein im Wasser. 1 Minute reicht völlig aus. Danach kurz warm abduschen und warme Socken anziehen.

    Viel trinken    
    Mit der Flüssigkeit, die wir unserem Körper zuführen werden krankmachende Keime ausgespült. Außerdem sorgt ausreichendes Trinken für mehr Leistungsfähigkeit und Konzentration. In der Regel trinkt ein Erwachsener bei weitem nicht genug. 1,5 - 2 Liter täglich sollte es schon sein. Dabei werden selbstverständlich Kaffee und alkoholhaltige Getränke nicht mitgerechnet, weil sie dem Körper Flüssigkeit entziehen.

    ÄpfelGesunde und Vitaminreiche Ernährung    
    Die Basis einer gesunden Ernährung sollten Getreideprodukte, Reis und Kartoffeln bilden. Gemüse, Salate und Rohkost sollten auch reichlich gegessen werden. Auch tägliches Verzehr von Obst gehört zu einer gesunden Ernährung. Milch und Milchprodukte sollten ebenfalls täglich auf dem Speiseplan stehen. Beim Fleisch und Geflügel sollten Sie die mageren Sorten bevorzugen. 1-2 Mal wöchentlich Seefisch. Pflanzliche Öle sind tierischen Fetten vorzuziehen und zuckerhaltige Produkte bilden den Abschluß der Ernährungspyramide.

    TeetasseAn dieser Stelle möchte ich einige Pflanzen und Kräuter nennen, die hervorragende Vitamin-Lieferanten sind: Sanddorn, Hagebutte, Schwarze Johannisbeeren, Preiselbeeren, Brennesselblätter, Himbeeren, Moosbeeren. Neben dem Verzehr von frischen Beeren, liefert Frischsaft aus Beeren Vitamine. Auch Vitamintees können den Vitaminbedarf decken.   Rezepte für Zubereitung
    Mehr Informationen zum Spurenelement-/Vitaminbedarf und den Lebensmitteln, die sie enthalten finden Sie hier.

    Richtiger Umgang mit Stress  
    Dauerhafter Stress kann das Immunsystem regelrecht lahmlegen. Stress ganz zu vermeiden wird wohl kaum jemandem möglich sein. Aber ob es auf unsere Gesundheit eine negative Auswirkung  haben wird, hängt im großen Maße davon ab wie wir mit Stress umgehen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass  Freude am Leben und positives Denken Glück und Gesundheit erhalten können. Das seelische Wohlbefinden, geistige Fähigkeiten wie Merkfähigkeit und Kreativität, körperliches Wohlbefinden und Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen  sind bei optimistisch eingestellten Menschen viel höher. Manch Einer könnte an dieser Stelle behaupten, dass ob man ein Optimist oder ein Pessimist ist von einer genetischen Veranlagung abhängt bzw. eine unveränderliche Charaktereigenschaft ist. Dem möchte ich widersprechen. Man kann sich positives Denken antrainieren in dem man eigene Denkvorgänge bewußt kontrolliert. Es gibt zahlreiche Literatur zu diesem Thema. Es lohn sich, positives Denken zu lernen.

    Schnell reagieren bei ersten Symptomen
    Bereits beim ersten Kratzen im Hals und leichtem Husten soll man Maßnahmen ergreifen, um nach Möglichkeit dem Ausbruch der Krankheit vorzubeugen. Gurgeln mit Salzwasser oder Ysop-Absud kann eine beginnende Entzündung im Hals- und Rachenraum stoppen. Viel Flüssigkeit und 3-4 Tassen Kräutertee täglich befördern die Krankheitserreger aus unserem Körper und beugen der Festsetzung der Keime in den Atemwegen vor.
    Eine Schwitzkur wirkt meist Wunder. Ein heißes Bad und Tee (am besten ein Erkältungstee), warm getrunken, dann zugedeckt im Bett schwitzen.

    Die Bilder auf dieser Seite stammen von der Bilderdatenbank auf
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