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Knoblauch  dt.

Allium sativum  lat.

Knoblauch
Die Heilkraft von Knoblauch wurde bereits im alten Ägypten, alten Rom und alten Griechenland hoch geschätzt. Er war ein fester Bestandteil in der Ernährung nicht zuletzt wegen seiner potenzsteigernder Wirkung. Im Mittelalter wurde Knoblauch als Vorbeugemaßnahme gegen Pest eingestzt. Selbst Paracelsus hielt Knoblauch für ein wirksames Mittel gegen Pest.

Diese mehrjährige, krautige Pflanze erreicht die Wuchshöhe von 30-60 cm. Die Zwiebel besteht aus einer Hauptzehe, um die ca. fünf bis zwanzig weitere Zehen angeordnet sind. Die Blätter sind schmal und flach, oben spitz. Die langgestielten Blüten sind rot-weiss bis grünlich.

Wirkung:

appetitanregend
verbessert die Verdauung
sekretionsfördernd
entzündungshemmend
antibakteriell
antimykotisch
blutverdünnend
lipidsenkend (Fettgehalt im Blut wird gesenkt)
regt die Tätigkeit der Geschlechtsdrüsen an

Anwendungsgebiete:

Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)

Zur Vorbeugung und Behandlung von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung, Gefäßveränderung)

Knoblauch-Tinktur senkt den Blutdruck, senkt den Puls

Brei aus frischem Knoblauch für ca. 10 Min. auf eine eitrige Wunde gelegt  führt zunächst zu einer kurzweiligen Verstärkung des Entzündungsprozesses, reinigt dann jedoch die Wunde vom Eiter und trägt zur schnellen Wundheilung bei.

Anwendung:

40 g. Knoblauch mit 100 g 40 %igem Korn ansetzen. Zur Verbesserung des Geschmackes kann minze dazugegeben werden. 14 Tage stehen lassen, dann 2-3 Mal täglich je 10 Tropfen eine halbe Stunde vor dem Frühstück einnehmen.

Brei aus frischem Knoblauch auf eine Mullbinde geben. Für 10 Min. auf eine Wunde legen. 3-4 Tage die Behandlung fortsetzen.