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Sanddorn  dt.

Hippophae rhamnoides  lat.

Ein unschlagbarer Vitamin-Lieferant

Sanddorn

Sanddorn ist einer der besten natürlichen Vitamin-Lieferanten. Er enthält Vit. C in hoher Konzentration, sowie Provitamine A, B und E und besitzt daher eine immunstärkende Wirkung. In Produkten, die das Fruchtfleisch der Pflanze enthalten, kann unter Umständen Vit. B-12 enthalten sein. Sanddorn besitzt die Eigenschaft die Granulation und Epithelisation des Gewebes zu beschleunigen und führt daher zur schnellen Wundheilung. In Russland wird Sanddornöl routinemäßig zur Vor- und Nachsorge bei Strahlentherapie in der Krebsbehandlung eingesetzt. Es repariert die beschädigten Zellen und schützt sie vor freien Radikalen. Bei Verbrennungen und Wundliegen schafft Sanddornöl schnelle Abhilfe. Zu Zeit wird untersucht in welchem Maße Sanddorn wegen seiner Fähigkeit das Wachstum der Krebszellen zu hemmen bei Krebserkrankungen eingesetzt werden kann.

Sanddorn ist eine Pflanze mit strauchförmiger Wuchsform. Die verhältnismäßig kurzen, verdornten Triebe sind dicht von länglichen, silbrig-grünen Blättern besetzt. Von Anfang August bis Ende Oktober kann man von einem weiblichen Baum die ovalen, zahlreich die Triebe umgebenden orange-gelben Beeren ernten. Sanddorn gehört zu der Art der diözischen Pflanzen.

Zu Heilzwecken werden die Beeren (Saft), Kerne (Öl) und Blätter verwendet.

Wirkung:

  • lindert bzw. stoppt den Schmerz und Entzündungsprozesse verschiedener Ursache  
  • beschleunigt Granulation und Epithelisation des Hautgewebes und Gewebes im Allgemeinen
  • stärkt Abwehrkräfte  
  • sehr vitaminreich

    Sanddorn Anwendungsgebiete:

  • Vitaminmangel, starke Avitaminose, Skorbut  
  • Geschwüre der Speiseröhre und des Magens  
  • äußerlich bei Ausschlägen, Ekzemen, Problemhaut bei Jugendlichen, schlecht heilenden Wunden, Schädigungen der Haut und der Schleimhaut durch radioaktive Strahlung
  • gynäkologische  Erkrankungen
  • An dieser Stelle möchte ich meinen persönlichen Erfahrungsbericht über den Heilungserfolg mit Hilfe des Sanddornöls abgeben:

    Zwei Monate nach der Geburt hat mein jüngster Sohn eine anfangs recht harmlos aussehende Rötung im Gesicht im Bereich der linken Schläfe bekommen. Nach einer Konsultation bei unserer Kinderärztin war ich mir sicher, es wird bald wieder verschwinden. Allerdings sah es nach ein Paar Tagen schon schlimmer aus. Die Rötung breitete sich aus, kleine Schüppchen tauchten auf der Hautoberfläche auf und die Stelle schien stark zu jucken, denn der Kleine kratzte es sich regelmäßig auf, so dass die Stelle praktisch zu einer offenen Wunde wurde, die gelegentlich für ganz kurze Zeit zuging, um nach einem Tag wieder zu einer blutenden, von Schuppen umgebenden Wunde zu werden. Ein Ekzem unbekannter Ursache wurde diagnostiziert.
    Im Laufe eines halben Jahres haben wir verschiedene Salben ausprobiert, die zu unserer Enttäuschung entweder gar nicht halfen oder gar eine allergische Reaktion hervorriefen. Als ich dann zufällig beim Einkaufen ein Gläschen mit Sanddornöl sah, erinnerte ich mich, irgendwann gelesen zu haben, dass es bei Hautproblemen hilfreich sein kann. Ich kaufte das Öl  und trug es immer wieder auf die betroffene Stelle meines Jungen auf. Zugegeben, viele Kleidungsstücke wurden die leuchtend orange Farbe des Öl nicht mehr los (wegen des hohen Karotingehalts im Öl hat es diese kräftige Farbe), aber bereits am zweiten Tag bemerkte ich eine deutliche Besserung. Nach zwei Wochen war das Ekzem verschwunden und mein Sohn bekam an dieser Stelle reine, weiße Haut, so wie Babyhaut auszusehen hat.

    Anwendung:

  • 1-3 Teelöffel Sanddornöl bei Avitaminose und inneren Geschwüren innerlich einnehmen.
  • Sanddornhaltige Getränke bei Vitaminmangel als Nahrungsergänzung
  • Sanddornöl auf die betroffenen Hautstellen bei Verbrennungen, Wunden, Ekzemen, Ausschlägen und Akne auftragen
  • Bei Reizungen und Erkrankungen im Genital- und Analbereich Sanddornöl auftragen

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