Bärlauch, Bärenlauch  dt.

Allium ursinum  lat.

weitere Namen:  Hexenzwiebel, Waldknoblauch, wilder Knoblauch, Zigeunerlauch, Latschenknofel.

Bärlauch Die  glänzenden, lanzettartigen Blätter des Bärlauchs ähneln der Maiglöckchenblätter. Der glatte, hellgrüne Stengel mit der weißen Blütenkugel wird bis zu 30 cm hoch. Sein starker Knoblauchgeruch schließt die aufgrund der optischen Ähnlichkeit mögliche Verwechslung mit den giftigen Maiglöckchen aus.

Bärlauch eignet sich besonders gut zu Entschlackungskuren im Frühjahr und zur Anwendung bei chronischen Hautkrankheiten. Es heisst, Bären suchen nach ihrem Winterschlaf nach Bärlauch, um sich damit Magen, Darm und Blut zu reinigen.

Anwendungsgebiete:

  • zur Entschlackung und Blutreinigung
  • Vorbeugung der Arterienverkalkung
  • akute und chronische Durchfälle
  • schlecht heilende Wunden
  • chronisch unreine Haut

    Art der Anwendung:

    als Würze:   da die Blätter des Bärlauch im getrockneten Zustand ihre Heilkraft einbüßen, sollten sie in frischem Zustand wie Schnittlauch oder Petersilie kleingeschnitten werden und auf Brote, Suppen, Salate etc. gestreut werden.

    Bärlauchtinktur:   Blätter und/oder Zwiebeln in eine Flasche füllen, mit 40%igem Korn auffüllen und für 14 Tage in die Wärme stellen. 4 x täglich je 10-15 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

  • www.heilpflanzen-wissen.de
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