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Beinwell  dt.

Symphytum officinale  lat.

weitere Namen: Beinheil, Schwarzwurz, Kuchenkraut und Wallwurz.

Beinwell Die mehrjährige  60-90 cm hohe Pflanze hat längliche, lanzettförmige Blätter und kleine, glöckchenähnliche Blüten. Zu Heilzwecken verwendet man die Wurzel der Pflanze, die außen schwarz und innen weiß bis gelblich ist.

Wirkung:

entzündungshemmend, antiseptisch, schmerzlindernd, blutungsstillend, regenerierend, fördert schnelles Zusammenwachsen der Knochen bei Brüchen

Anwendungsgebiete:

äußerlich bei

  • Rheumatismus, Gelenkschwellungen
  • Verrenkung, Verstauchung, Knochenbrüche Blutergüsse, Nasenbluten
  • Krampfadern
  • Gichtknoten
  • Hauterkrankungen: langsam heilende Wunden, Hautgeschwüre

    innerlich bei

  • Bronchialkatarrh,
  • Magen-Darm-Krankheiten: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, Durchfall, chronische Darmkrankheiten

    Wichtiger Hinweis: wegen der in der Pflanze enthaltener Giftstoffe ist bei innerer Einnahme Vorsicht geboten. Überdosierung vermeiden.

    Anwendung:

    Tee:  
    2 Teelöffel kleingeschnittene Wurzeln in 1/4 Liter Wasser über Nacht kalt ansetzen. Morgens anwärmen und abseihen. Auf den Tag verteilt schluckweise trinken.

    Mischtee (bei Magengeschwüren):  
    100 g Beinwurz, 50 g Ringelblume, 50 g Vogelknöterich mischen. 1 gehäufter Teelöffel der Mischung mit 1/4 Liter Wasser abbrühen und 3 Min. ziehen lassen. 3-4 Tassen pro Tag schluckweise warm trinken.

    Breiauflage:
    getrocknete Wurzeln fein mahlen, in einer Tasse nit sehr heißem Wasser und einigen Tropfen Speiseöl schnell zu einem Brei verrühren. Auf ein Leinentuch streichen und warm auf die erkrankte Stelle legen. Abbinden und über Nacht einwirken lassen.