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Löwenzahn  dt.

Taraxacum officinale lat.

Löwenzahn weitere Namen: Pusteblume, Maiblume, Kettenkraut, Butterblume, Mönchsblume, Milchstock, Laternenblume.

Mehrjährige, krautige Pflanze mit einem Blätterlosen Stengel. Blätter wachsen in grundständigen Rosetten, sind lanzettartig, unterschiedlich stark gelappt, eingeschnitten und gezähnt. Blütezeit: April - August.

Angewendet werden Blätter, Wurzeln, Stengel und Blüten der Pflanze.

Als Heilpflanze war Löwenzahn bereits im Altertum bekannt und in der Heilkunde vieler Völker weit verbreitet.

Wirkung:

  • regt den Appetit an,
  • verbessert die Verdauung,
  • wirkt tonisierend,
  • verstärkt die Milchbildung,
  • verbessert den Stoffwechsel,
  • fiebersenkend,
  • wurmtreibend,
  • man nimmt an, dass Löwenzahn gegen die Intoxikation infolge eines Schlangenbisses wirkt (nicht bewiesen).

    Anwendungsgebiete:

  • Lebererkrankungen (chronische Leberentzündung, Lebersteine),
  • Gallenleiden, Gallensteine,
  • Nierensteine, Blasenentzündungen,
  • Hämorrhoiden
  • Magen-Darm-Katarrh,
  • Avitaminose,
  • Blutarmut,
  • Hautkrankheiten (Ausschläge, Mitesser, Flechten, Furunkeln),
  • Diabetes,
  • Lymphdrüsenentzündung,
  • Fieber,
  • als kosmetisches Mittel  wird der Saft aus den Stengeln bei unerwünschten Sommersprossen und zum Entfernen der Pigmentflecken auf der Haut verwendet.

    Anwendung:

    Tee
     1 gehäuften Teelöffel Wurzeln über Nacht mit 1 Tasse Wasser kalt ansetzen, am nächsten Tag zum Kochen bringen, sofort von der Kochstelle nehmen und abseihen. 1/2 Tasse eine halbe Stunde vor dem Frühstück, 1/2 Tasse eine halbe Stunde nach dem Frühstück trinken.

    als Frühlingssalat
    noch vor der Blütezeit können Blätter des Löwenzahns gepflückt und dem Salat zugegeben werden. Um den etwas bitteren Geschmack zu beseitigen, sollten die Blätter für eine halbe Stunde ins Salzwasser gelegt werden.

    rohe Stengel
    bei Lebererkrankungen und Diabetes rohe gewaschene Stengel (5 bis 10 am Tag) der Pflanze gut zerkauen und essen.

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